Inferno-Bosse blind besiegt

Was in Diablo 3 das richtige Equipment ausmacht, zeigte die Tage der weltweit bekannte Spieler Athene. Nachdem er sich seit Release an mehreren verschiedenen Rekorden versucht und dabei immer wieder Rückschläge hatte einstecken müssen, kam sein YouTube-Channel letzte Woche mit einem eher ungewöhnlichen Video daher.

Der Schwierigkeitsgrad Inferno birgt für etliche Spieler zahlreiche Frustmomente. Hohe Sterberaten, meist nur mäßiges Equipment und Championgruppen gegen die Aktbosse ein Kindergeburtstag sind, frustrieren regelmäßig. Das bedeutet nicht dass die Bosse von Diablo 3 auf Inferno nicht trotzdem noch eine Herausforderung darstellen. Trotz immer gleicher Angriffsmuster sind es vor allem die Lebenspunkte die manchen Kampf über Minuten in die Länge ziehen und permanentes Ausweichen zur Pflicht machen.

Aber es geht auch anders wie Athene beweist. Ohne auf den Bildschirm zu blicken, bezwingt seine Dämonenjägerin jeden Boss der Hauptquests, nur durch Dauerfeuer und permanenten Einsatz der Fähigkeiten. Manche Bosse sogar sprichwörtlich in einem Wimpernschlag.

Hier und da erkennt man zwar dass Athene einen flüchtigen Blick auf den Monitor wirft, seine Spielfigur dabei aber nicht bewegt und auch sein Muster unverändert weiter spielt. Auch eine Art Diablo 3 zu spielen. Aber wohl eine Art die andere Spieler nur mit jahrelangen Farmen oder einigen hundert Euro über das Echtgeld-Auktionshaus angehen können.

Jetzt fehlt das gleiche Prozedere eigentlich nur noch auf Hardcore und ohne Equipment, dann dürften alle Rekorde rund um Diablo 3 bereits geknackt sein. Dank den sehr einseitigen Charakterbuild, werde wir auf einen Durchlauf ohne Ausrüstung aber vermutlich ewig warten.

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