Diablo 3 Hardcore Tagebuch Teil 4: 700 Kilo Geschlächteter bitte

Um Brute auf das letzte Drittel des ersten Aktes vor zu bereiten, wurde sie zu Beginn dieses Tages noch einmal durch bereits erkundete Gebiete geschickt, damit die Barbarin weitere Erfahrung im Schlachten ihrer Feinde und womöglich bessere Ausrüstung sammeln konnte.

Das Abenteuer begann somit durch Zurücksetzen des Quest-Fortschritts im brennenden Dorf Wortham und führte auch ein weiteres Mal durch die von Spinnen befallenen Katakomben längst vergessener Tage.

Der Ausflug sollte sich für die junge Barbarin tatsächlich lohnen. Ein Stufenaufstieg, seltene Handschuhe und ein deutlich besseres Schild gaben Brute die Zuversicht, sich tiefer in das Hochland hinein zu wagen.

Dieses hielt neue Überraschungen parat und bot somit mehr Herausforderung als während des ersten Besuchts. Mehrere Gruppen von Champion-Monstern, Bossgegner und sogar eine Gruppe Kultisten mit einem heftigen Drang zur Massenbeschwörung.

Mit der Tür ins Haus gefallen

Doch auch diese Hürden konnten die Barbarin nicht daran hindern Leorics Jagdgründe und schließlich das Anwesen des gefallenen König selbst zu stürmen.

Die dort stationierten Kultisten lieferten keinen großen Wiederstand als das Duo aus Barbarin und Templer durch die Pforte stießen. Weder das Anwesen selbst, noch die Untoten in dessen Keller vermochten der dem Blutrausch erlegene Brute spürbare Steine in den Weg zu legen.

Die gefangenen Geister fanden rasche Erlösung, der Kerkermeister ein nicht minder schnelles Ende und müheloser als angenommen, erlangte Brute Zutritt in das unterste Stockwerk, der Hallen der Agonie.

Was im Keller vor dem Schlächter veranstaltet wurde, glich einem regelrechten Blutbad. Starke Gegner wurden vergebens gesucht. Fast ausschließlich Kultisten und Zombies besiedelten das letzte  Stockwerk des Anwesens. Auch drei Schatzgnome konnten gefunden werden, auch wenn die magere Ausbeute dieser die Jagd fast nicht wert war.

Schlacht gegen dem Schlächter

Unverhofft früh und damit recht überrascht, stand Brute mit einem Male vor den Stufen die hinab in die Kammer des Schlächters führen sollten. Hinein gehen und einen Kampf auf Leben und Tod bestreiten oder auf Sicherheit setzend lieber noch einmal abbrechen und eine weitere Trainingsrunde einsetzen? Die Wahl wurde per Münzwurf gefällt und führte die Barbarin hinein in die Kammer, um sich ihrem Schicksal zu stellen.

Die Sprungfähigkeit erwies sich im Kampf gegen den Schlächter als ein erstaunlich praktischer Angriff, der durchweg passiv genutzt wurde. Das schnelle Verlassen von brennenden Flächen, ein rettender Sprung zum nahen Gesundheitsbrunnen oder ein Entkommen wenn die Kette des Schlächters doch einmal gesessen hatte. Die Anwendungsmöglichkeiten waren erfreulich vielfältig und der Kampf nach wenigen Minuten entschieden.

Ende von Akt 1

Der Schlächter am Boden, die mäßige Beute aufgeklaubt und der frühere Erzengel Tyrael aus seiner Gefangenschaft befreit, konnte Brute sich auf machen und das Städtchen Neu-Tristram verlassen. Mit weit weniger Schwierigkeiten als angenommen, wurde Akt 1 im Hardcore-Modus bewältigt.

Gemäß meiner Erfahrungen mit Magier und Dämonenjäger hatte ich befürchtet wesentlich schneller zu sterben oder viel mehr Zeit ins Training investieren zu müssen. Auch um die Ausrüstung – die im Lager des zweiten Aktes mit dem gekauften Schulterpanzer endlich vollständig wurde – schien mir manches Mal suboptimal.

Zum Zeitpunkt dieses Eintrags ist Patch 1.0.5 seit bereits 2 Tagen öffentlich. Der Urlaub ist zu Ende, Arbeit und noch zu beantwortende Mails stapeln sich und erlaubten es noch nicht, eine weitere Spielrunde einzulegen. Ich hoffe dass ich dies morgen Abend nachholen können werde, sofern bis dahin alles Notwendige erledigt wurde. Akt 2 startet somit direkt mit allen Neuerungen und Änderungen die an Diablo 3 durchgeführt wurden. Bleibt zu hoffen, dass diese für Brute nicht zum Nachteil werden.

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