Diablo 3 Hardcore Tagebuch Teil 2: Zurück auf Start

So war dieses Experiment wirklich nicht gedacht. Zwei grundlegende Fehler bei der Planung, ein schlechter Itemtausch und eine Champion-Gruppe später, kehrte Brute ins Reich der ewig gefallenen Helden ein. Was war passiert dass die Barbarin so schnell aus dem Spiel genommen wurde?

Das Vorhaben die sehr dürftige Ausrüstung der Helding bei den Händlern zu erweitern wurde im Tatendrang versäumt. Über den Wegpunkt des Friedhofs ging es direkt los in die Felder des Elends, um das Schwertbruchstück zu suchen.

Statt Schwert gab es erst einmal eine verlassene Mine, in der Brute einem Minenarbeiter bei der Suche nach seltenen Rohstoffen half. Trotz mehrerer Championgruppen und niedrigen Level gingen die Kämpfe bis auf zwei Ausnahmen ohne Mühe von der Hand.

Fatal wurde der Handel am Ende des Auftrags. Eine stärkere Zweihandhandwaffe sollte die Kombination aus Waffe und Schild ersetzen. Ein Fehler der bereits in den nächsten drei Minuten bereut wurde.

Eine Championgruppe Rammbestien mit der unangenehmen Eigenschaft Vortex, zum Leben erwachte Bäume mit Giftschaden und ein Rudel Kleinvieh ließen Brute nicht mehr aus ihren Fängen. Trotz wiederholter Flucht griff Vortex erbarmungslos zu und riss die gerade auf Stufe 9 aufgestiegene Barbarin aus dem Leben.

Noch mal von Anfang an

So hatte ich mir dieses Experiment nicht vorgestellt. 46 Minuten Gesamtspielzeit, Stufe 9 und ein Ende des Tagebuchs bereits in den ersten zehn Minuten des zweiten Kapitels? Nein. Ausnahmsweise wird über die Regel des permanenten Ende hinweg gesehen. Mit den Grundfähigkeiten der Barbaren nun etwas vertrauter, bekam Brute eine zweite Chance und den Vorsatz behutsamer und weniger sorglos an die Geschichte heran zu gehen.

Am Vorgehen auf der Etappe des Skelettkönigs hat sich wenig geändert. In den Gruften fand sich die Krone dieses Mal nicht sofort. Diese wurde erst in der letzten Gruft ausgemacht. Dadurch war es Brute möglich bereits an dieser Stelle im Spiel eine Stufe höher zu liegen als im Lauf zuvor. Auch die Ausrüstung fiel etwas besser aus, bot mehr magische Affixe – vor allem einen zu diesem Zeitpunkt ordentlichen Magiefundbonus von 23%, sowie eine Waffe, bereits stärker als zum Ende des ersten Spieltages. Auch die Nebenquest mit der verfluchten Urne stellte kein Problem dar. Mehr als zwei Hieben hielt kein Skelett stand.

Auch Kormac bekam dieses Mal einen besseren Einstieg. Die Party zwischenzeitlich beendet um die unteren Stockwerke der Kathedrale noch einmal zu spielen, erhielt der Templer ein stärkeres Schild und ein Schwert in die Hände gedrückt. Zusammen mit der höheren Stufe hielt der Templer diesmal im Kampf gegen Leoric durch und machte es Brute erheblich einfacher, den Skelettkönig ein weiteres Mal ins Jenseits zu schicken.

Geht doch!

Besser gerüstet waren auch die Felder des Elends kein Problem mehr. Die Champions fielen etwas gnädiger aus, womit es kein Problem war voran zu kommen. Rammbestien mit Champion-Attribut fehlten während diesem Besuch.

Auch die Bruchstücke im Geisterwald ließen sich ohne größere Schwierigkeiten bergen. An den Nerven zehrten hier einzig die zahlreichen Nester – stellenweise vier an der Zahl, aus denen die Flatterviecher beinahe schneller heraus schlüpften, als diese ins Jenseits geschickt werden konnten.

Mit fröhlichen im Kreis rennen und der Fluchtmöglichkeit durch die Fähigkeit der Barbarin zu springen, stellten auch die von Beschwörern in Massen erscheinenden Skelette in einer der beiden Höhlen kein ernsthaftes Problem dar.

Mit Abschluss dieser Haupthandlung endete nach ungeplanten Neustart Tag zwei des Tagebuchs. Der beste Neuzugang in der Ausrüstung kam diesmal nicht im Kampf zu Stande. Beim Verkauf der Beute konnte Brute nicht wiederstehen ein schickes Flammenschwert mit leicht erhöhten Angriffschaden in das Inventar aufzunehmen.

Um für den Angriff der Kultisten vor der brennenden Kirche gewappnet zu sein, wird Brute in ihrem nächsten Abenteuer noch einmal in den Wald zurück kehren um ihre Stufe von 11 auf 12 zu erhöhen. Auch ein Schulterstück, Amulett oder der noch ausstehende Stufenaufstieg von Kormac wäre eine willkommene Erleichterung.

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