Diablo 3 Hardcore Tagebuch Teil 1: Brute die Barbarin

Die Lust an Diablo 3 ging bei mir selbst aufgrund vieler Kleinigkeiten schnell verloren. Ein Anreiz den Titel weiter zu spielen fehlte, nachdem mein Zauberer im zweiten Akt auf Inferno gegen die damals noch ungepatchte Wand von Champion-Gruppen und Boss-Monstern prallte.

Auch ein neu gestarteter und bis nach Diablo gespielter Dämonenjäger, sowie die im dritten Akt hängende Mönchsklasse vermochten nicht für mehr Kurzweil zu sorgen. Die Spielzeit innerhalb der letzten beiden Monate lag deutlich unter einer Stunde Gesamtspielzeit.

Es sind viele Kleinigkeiten, und schon seit Wochen plane ich in einem Statement zu erklären, warum mich Diablo 3 auf hohen Niveau enttäuscht und keinen Spaß mehr macht. Das wirkt sich wie ihr schon gemerkt habt, leider auch unweigerlich auf die Artikelzahl in diesem Blog aus. Das Thema ist für mich ziemlich durchgekaut gewesen und die Lust noch Freizeit zu investieren, lag im Keller.

Heute habe ich ein Experiment gestartet an dem ich euch teil haben lassen möchte. Ein Spielertagebuch, in dem ich einen Hardcore-Charakter spiele und seinen Werdegang so lange dokumentiere, bis er mir verstirbt. Da mich das Spiel auch Monate nach Release mit etlichen Aussetzern und Rucklern behindert und für Inferno so ein Todesgarant ist, habe ich gewisse Zweifel ob die Chancen überhaupt bis Diablo vor zu dringen gut stehen werden. Aber genau das möchte ich heraus finden.

Was sind die selbst auferlegten Regeln?

1. Gespielt wird ein weiblicher Barbar mit Namen „Brute“. Der Hardcorecharakter beginnt auf Stufe 1 und wird alle zwei Tage für mindestens 30 Minuten gespielt werden.

2. Die Spielfortschritte halte ich anschließend in einem kleinen Tagebuch fest, belegt durch einige Screenshots. Unter anderem werde ich über kritische Momente, spezielle Champion- oder Bosskombinationen und den interessantesten, gefundenen Gegenstand zum Ende der Spielrunde berichten.

3. Das Auktionshaus wird ausschließlich genutzt um Ausrüstung zu verkaufen, sofern sich dies lohnt. Die Ausrüstung die Brute trägt, muss sie sich selbst ohne Ausnahme selbst erkämpfen oder beim Schmied anfertigen lassen.

4. Als Begleiter wird der Templer gewählt um als Heiler und Unterstützer die Gefahr auf Hardcore ein wenig zu lindern. Auch seine Ausrüstung wird ausschließlich durch Funde erweitert. Das Auktionshaus ist auch hier tabu.

5. Brute levelt alleine und erhält zu keiner Zeit Unterstützung durch einen (der ohnehin schon seit Wochen nicht mehr aktiven) Mitspieler.

6. Sollte Brute sterben, unabhängig nach wie vielen oder wenigen Tagen, ist das Experiment vorbei.

 

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